14.05.2012 11:40Zukunft passiert. Unsere Welt verändert sich im Moment wieder einmal mit atemberaubender Geschwindigkeit. Wie lassen sich dabei neue Lebensentwürfe beschreiben? Denn nur wenn wir antizipieren können, wie die Menschen sich in ihren Lebens- und Konsumstilen in den kommenden Jahren neu orientieren, sind wir in der Lage, neue Wege in Management und Marketing einzuschlagen.
05.04.2012 19:12Ich habe Anfang November mit meiner Trendschwester im Geiste, Sina Trinkwalder, in der TAZ ein Manifest für eine neue Wertschöpfung veröffentlicht. In der Zwischenzeit hat Sina ihr großes Projekt eines ethisches Klamottenlabels weiter vorangetrieben: "Manomama" wächst auf gigantische Weise, aber anders als es im Branchenumfeld nach wie vor der Fall ist. "Manomama" produziert nicht nur schicke Ökomode, sondern bringt Menschen wieder in Arbeit und versucht, den Textilstandort Augsburg zu neuem Leben zu erwecken.
Wir vom ITZ sind mit mehreren Projekten unterwegs, in denen es darum geht, den nächsten Schritt in der Nachhaltigkeitsdebatte und bei der Suche nach neuen Wertschöpfungsmodellen für eine zukunftsfähige Ökonomie zu machen. Der Platz in der TAZ ist knapp, die Aufmerksamkeit des Zeitungslesers ebenfalls. Für alle, die sich noch ein Stück tiefer in das Thema eingraben wollen, hier eine extended version des Manifests, wie es eigentlich zur Veröffentlichung geplant war.
05.04.2012 18:43Eataly: Die italienische Genuss-Revolution
Der (Anti-)Konsum hat auch längst begonnen, sich von Automobilität - dem großen Individualisierungsmedium des 20. Jahrhunderts - zu entkoppeln. Deswegen werden die Transumenten auch den städtischen Raum verändern. Walkable Consumption und Social Pleasure sind die Vektoren, nach denen genussvolles Erleben von Urbanität künftig organisiert werden muss (ich vermeide hier bewusst den unsäglichen Begriff Shopping). Konsumieren und Genießen - das fordern die neuen Lebensstile der Transumenten - muss lokaler, fußläufiger und gemeinschaftlicher werden. Handel (auch der mit dem Luxus) muss „Social Pleasure“ werden, ein kollektives Vergnügen (online und offline), um zu überleben (wir nennen das auch Kiez-Konsum).